Wir wollen eine Schule leben,

die offen, freundlich, entwicklungsfähig

und partnerschaftlich ist.

Wir stellen die fachliche Ausbildung

und die persönliche Entwicklung

der Schülerin/des Schülers in

den Mittelpunkt unserer Arbeit.

Wir legen Wert auf verantwortliches

Handeln, Toleranz und Fairness.

Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler

befähigen, Verantwortung im Lernen und

Handeln für sich und andere zu übernehmen.

"Ihr habt alle schon einmal mindestens eine Straftat begangen!“

So provozierte Herr Tobias Scharpekant die SchülerInnen der FV12B und der TF3 in seinem interaktiven Vortrag, in dem er Drogen-, Alkohol- aber auch Sexualdelikte thematisiert.

Tobias Scharpekant arbeitet bei der Jugendgerichtshilfe in Oldenburg und ist zuständig, wenn Jugendliche (14 bis 17 Jahre) oder Heranwachsende (18 bis 20 Jahre) Straftaten begangen haben. Er steht im engen Kontakt mit den Jugendlichen und berät und begleitet sie während des gesamten Strafverfahrens. Darüber hinaus informiert er das Gericht über die persönlichen Verhältnisse sowie über die Entwicklung und das Umfeld der betreffenden Person und schlägt geeignete Maßnahmen für sie vor.

Die SchülerInnen der FV12B streben zum großen Teil an, ein Studium an der Polizeiakademie zu beginnen, sodass das Themenfeld "straffällige Jugendliche" sie besonders interessiert und sie Herrn Scharpekant mit vielen Fragen "löcherten". Auch die angehenden Kauffrauen/-männer für Tourismus und Freizeit der Klasse TF3 waren aufgrund ihres eigenen Alters mit spannenden Fragen an den Erlebnissen von Herrn Scharpekant interessiert. Scharpekant hat die Fragen der SchülerInnen und der Lehrkräfte (André Bloemen, TF3 und Sarah Wingen, FV12B) aufgegriffen und aus seinem beruflichen Alltag sowie von den mitunter schrecklichsten und bewegendsten Fällen seiner bisherigen Laufbahn in Oldenburg erzählt.

Herausgehoben hat Scharpekant zudem, dass die Anzahl an Straftaten durch Jugendliche und Heranwachsende in den letzten 20 Jahren nahezu gleichbleibend sei und es keineswegs – wie in den Medien häufig propagiert – einen starken Anstieg in Oldenburg gebe. Er machte noch einmal deutlich, dass ein/e Jugendliche/r, die/der mal "Mist baut", nicht direkt ein schlechter Mensch sei! Weiter erklärte er, dass viele Jugendliche durch äußere Umstände schnell in eine missliche Lage geraten würden, sodass bestimmte Dinge schnell passieren können und die Personen mit der richtigen Hilfe wieder auf den "rechten Weg" kommen können.

Weitere Informationen gibt es unter https://www.oldenburg.de/startseite/leben-wohnen/familie/angebote-fuer-eltern/beratung-und-hilfe/jugendgerichtshilfe.html.